Das Märchen von der sauberen Windkraft

Es mutet geradezu romantisch an, wie vergleichsweise harmlos der kritische Beitrag in Spiegel TV schon vor 9 Jahren die Zukunft der Windkraft geschildert hat. Aus den damaligen 2 Milliarden Euro EEG-Umlage und prognostizierten 6 Milliarden Euro sind inzwischen 26,8 Milliarden Euro (Quelle: Netztransparenz) geworden, die dem Bürger im Jahr 2014 für EEG und zusätzliche Umlagen im Zusammenhang mit der Energiewende aus der Tasche gezogen werden. Die unglaubliche Naturzerstörung, die bei Windkraft mittlerweile selbstverständlich geworden ist, wäre 2005 noch undenkbar gewesen.

Wenn 82 Millionen. Menschen 26,8 Milliarden Euro Subventionen aufbringen, bedeutet das, dass jeder Bürger Deutschlands heute im Schnitt  327 Euro im Jahr zur Energiewende beiträgt. Vom Kleinkind bis zum Rentner. Bei einer 4köpfigen Familie summiert sich das auf 1308 Euro im Jahr. Dieses Geld bezahlen wir direkt über den Strompreis - aber auch indirekt durch erhöhte Produktpreise, denn Industrie, Handwerk und Gewerbe legen die gestiegenen Stromkosten natürlich auf Waren und Dienstleistungen um.

Wozu dient das EEG?

Diese 26,8 Milliarden Euro werden zu über 75% an die Besitzer und Investoren von Windkraft- und Solarstrom-Anlagen ausgeschüttet, um diese für ihre Investition in die angeblich 'sauberen' Stromerzeugungsanlagen zu belohnen. Dies ist die mit weitem Abstand größte Umverteilungsaktion von unten nach oben, die es in der Geschichte der Bundesrepublik je gab.

Was ist mit den versprochenen Arbeitsplätzen?

Dieses oft gehörte Versprechen ist natürlich absurd: Wie sollen zusätzliche Arbeitsplätze in einer Volkswirtschaft entstehen, wenn durch Subventionierung nur Geld umverteilt wird? Natürlich entstehen in den neuen Firmen (z.B. bei Windkraft-Milliardär Aloys Wobben oder Solar-Vielfach-Millionär und Grünen-Mitglied Frank Asbeck) neue, sogenannte 'grüne' Arbeitsplätze. Diese aber besonders teuren Arbeitsplätze werden mit Geld finanziert, das an anderer Stelle in der Wirtschaft abgezogen wurde. Es fehlt nun dort und es schwinden Arbeit und Arbeitsplätze. Wenn eine Familie heute über 100 Euro im Monat (Trittins 'Eiskugel' von 2004 kostet heute schon über 100 Euro) für Strom zusätzlich aufwenden muss, kann sie nur weniger Waren und nur noch billigere Lebensmittel kaufen und so gehen beispielsweise Karstadt pleite und die Arbeitsplätze dort und bei Zulieferern verloren.

Das Märchen von der sauberen Windkraft Teil 1

Das Märchen von der sauberen Windkraft Teil 2