Was die Windkraft WIRKLICH kostet!

 

" Sollte Windkraft nicht sauber, unendlich und umsonst sein ?"

 

Mit dieser einfältigen und kurzsichtigen Sichtweise wurden (und werden) dem Bürger in Deutschland seit 17 Jahren Eigenschaften der monströsen Windräder vorgegaukelt, die keiner kritischen Betrachtung standhalten! Naiv-romantisches Wunschdenken, das nur durch die gigantischen Windkraft-Subventionen möglich geworden ist, dominiert technisches und rationales Denken!

 

Wind ist von allen heute genutzten Energieträgern derjenige mit der geringsten Dichte! Aus diesem Grund ist eine gigantische Zahl riesiger Windräder erforderlich, um nur ein einziges herkömmliches Kraftwerk zu ersetzen. Doch Windräder fallen nicht umsonst vom Himmel. Es ist ein enormer Bedarf an Ressourcen und Energie erforderlich, um die riesenhaften Windräder überhaupt zunächst einmal herzustellen. Dabei werden riesige Mengen an Landschaft verbraucht und wir zerstören große Naturflächen! Wieso vergessen das die Protagonisten, die von sich selbst behaupten 'Natur- oder Klimaschützer' zu sein?

 

Zu dem enormen Ressourcenbedarf kommt hinzu, dass Wind außerdem nicht planbar ist! Er ist die meiste Zeit des Jahres schwach und fällt nicht selten sogar komplett aus! Aus diesem Grund kann keine noch so große Zahl Windräder ein einziges herkömmliches Kraftwerk ersetzen, denn dann fiele ja der Strom ja sofort aus, wenn Schwachwind über Deutschland herrscht!

 

 

Wie viele Windräder braucht man nun, um ein einziges modernes Kraftwerk durch Windstrom zu ersetzen?

 

Nehmen wir aufgrund der Nähe als Beispiel den neuen hochmodernen 'Block 8' des Karlsruher Steinkohle-Kraftwerks RDK8. Der Bau dieses Kraftwerk wurde im Jahr 2006 zusammen mit der praktisch identischen Anlage 'Block 9' in Mannheim begonnen, um im Zuge des Atomaustiegs Ersatz für die fehlenden Strommengen nach Abschaltung des Kernkraftwerks Philippsburg zu schaffen. Nach einer Bauzeit von 8 Jahren ging das RDK8 im Jahr 2014 ans Netz und stellt eine Hochtechnologieanlage modernster Bauart dar. Ideologische Dummköpfe in unserer Gesellschaft bezeichnen auch diese hochmodernen neuen Steinkohle-Kraftwerke gerne als 'Dreckschleudern', weil sie in ihrem dogmatischen 'Wissen' bei den Kraftwerken aus den 1960iger Jahren stehen geblieben sind. Das RDK8 und Block 9 in Mannheim sind jedoch höchst effektiv gefilterte Anlagen, die nichts mehr mit den wahrlichen Dreckschleudern der Zeit von vor 50 Jahren zu tun haben. Dennoch tröten die besserwisserischen ideologischen Zeitgenossen weiter ihre dumpfen Parolen.

 

Schauen wir uns das RDK8 genauer an: Dieses hochmoderne Kraftwerk hat eine Nennleistung von 912 MWel + 200 MWth. Von nur einer 14tägige Wartungsphase im Jahr unterbrochen, kann es damit durchgängig 1112 MW nutzbare Energie planbar und steuerbar liefern. Das sind 1112 MW x (8760h - 14 x 24h) = 9,367 Millionen MWh Energie und entspricht 1/5 des Jahres-Strombedarfs von ganz Baden-Württemberg. Mit modernisierenden technischen Nachrüstungen können Kohlekraftwerke für etwa 50 Jahre betrieben werden. Das RDK8 kann demzufolge in seiner Lebenszeit 9,367 Mio MWh x 50 Jahre = 468.350.000 Megawattstunden bedarfsgerechten und planbaren Strom erzeugen.

 

Für ein Straubenhardter Windrad hat die Bürger-Initiative auf Basis des Windatlas Baden-Württemberg eine realistische Zahl von 1746 Volllast-Stunden errechnet, siehe hierzu die Unabhängige Wirtschaftlichkeitsanalyse der BI. Hierbei wurden die Windwerte des Windatlas Baden-Württemberg an allen 11 Standorten und eine auf knapp 250.000 Windmesswerten des Deutschen Wetterdienstes in der Region basierende Weibull-Verteilung der Windgeschwindigkeit zugrunde gelegt. Diese Prognose der BI stellt damit noch immer einen optimistischen Ertrags-Ansatz dar, wissen wir doch von ALLEN baden-württembergischen Windkraft-Standorten, dass der Windatlas überall mehr Wind ausweist, als die Windräder dann Strom an ihren Standort tatsächlich erzeugen.

 

Ein Windrad mit 3 MW kann bei den ermittelten 1746VLh somit 5238 MWh Strom pro Jahr erzeugen. Die erwartete Lebensdauer einer Winkraftanlage liegt bei 20 Jahren. Ein einzelnes Windrad kann in seiner Lebenszeit also 5238 MWh x 20 Jahre = 104.760 Megawattstunden Strom erzeugen.

 

Daraus ergibt sich:

Um nur ein einziges modernes Steinkohle-Kraftwerk zu ersetzen, bräuchte man 468.350.000 MWh geteilt durch 104.760 MWh, also die kaum vorstellbare Zahl von 4471 Windrädern!

 

Der Landtagsabgeordnete Alexander Salomon (Grüne) aus Karlsruhe, Mitglied in diverser Arbeitsgruppen im Landtag u.a. auch für Energie, behauptete kürzlich ÖFFENTLICH in Baden TV, dass das RDK8 durch nur 300 Windräder ersetzt werden könne. Da hat sich dieser gewählte 'Volksvertreter' mal um den Faktor 15 verschätzt. Was halten wir Bürger von Politkern, die derart unwissend tiefgreifende Entscheidungen über die künftige Stromversorgung Deutschlands treffen, die die Gesellschaft zum Vorteil weniger Spekulaten bezahlen muss?

 

Schauen wir nun auf den Energie- und Ressourcenbedarf zur Herstellung beider Stromerzeugungsarten. Diesen im Detail zu ermitteln, ist höchst aufwändig. Denken wir allein an die unzähligen Schwerlasttransporte überdimensionaler Windrad-Elemente, die mit irrsinnigem Treibstoffverbrauch von den in Norddeutschland ansässigen Windrad-Herstellern durch ganz Deutschland angeliefert werden müssen. Man kann den Enegiebedarf zur Herstellung einer Ware oder Dienstleistung aber in guter Näherung durch Betrachtung der Herstellungskosten vergleichen, denn die Kosten sind ja unmittelbar eine Folge der zur Herstellung der Ware oder Dienstleistung benötigten Ressourcen und Energie. Wobei Ressourcen wiederum unter Einsatz von Energie gefördert oder gewonnen werden. Letztendlich werden alle Herstellungskosten also nur durch die zur Produktion erforderliche Energiemenge verursacht, die damit recht gut die Effizienz einer Ware oder Dienstleistung bestimmen. Geld ist letztendlich dasTauschmittel, mit dem wir diese Energiemengen handeln.

 

Das RDK8 hatte Herstellungskosten von insgesamt 1,2 Milliarden Euro.

 

Ein einzelnes Straubenhardter Windrad würde rund 6,0 Millionen Euro kosten - 4471 dieser Windräder summieren sich demzufolge auf 26,8 Milliarden Euro. Man muss also zunächst über 20 x mehr Ressourcen einsetzen, um die herkömmliche Stromversorgung mit EINEM modernen Kohlekraftwerk durch 4471 Windkraftanlagen zu ersetzen.

 

Vielleicht setzt sich der Straubenhardter Dorf-Ideologe Dr. Bernd Gewiese, regelmäßiger Autor windkraftlastiger Artikel im Straubenhardter Gemeindeblatt mit den Aussagen dieses Aufsatzes auseinander und erklärt, welcher Gedankenansatz im vorliegenden Text falsch ist, bevor er weiter seine wenig durchdachten Lobesarien über Windkraftanlagen in unserer schwachwindigen Region formuliert.

 

Die 4471 Windräder liefern aber noch keinen bedarfsgerechten Strom. Sinkt die Windgeschwindigkeit auf 3 m/s ( = 11,8 km/h) und darunter, bleiben die Windräder stehen und erzeugen KEINEN Strom mehr. Im ungünstigsten Fall (siehe unsere Auswertungen der Windstromerzeugung auf Basis der Einspeisedaten der TransNetBW) wird dann in ganz Baden-Württemberg kein Windstrom erzeugt. In 2013 waren es 303 Stunden und 2014 sogar 340 Stunden, an denen sich im ganzen Ländle kein Windrad drehte. Und für 3614 Stunden, also über 40% der Zeit des Jahres 2014 blieb die Windstromerzeugung in Baden-Württemberg unter 5% der Nennleistung! Wir brauchen das Kohle- oder ein anderes zusätzliches Großkraftwerk also IN JEDEM FALL! Zu den Kosten der Windräder kommt ein unverzichtbares Ersatz-Kraftwerk also noch hinzu. Und es muss wegen der ständig schwankenden Windkraft bei nur geringer Brennstoffeinsparung in einem ständigen Wechsellast-Betrieb zum Ausgleich des schwankenden Windstroms weiterhin durchgängig betrieben werden. Das ist auch der einfache Grund, warum Windkraft in 17 Jahren der sogenannten 'Energiewende' zu keinerlei Einsparung an CO2 Emissionen führte. Damit kostet die Windstromversorgung aufgrund des über 20 x höheren Herstellungsbedarfs also zusätzliche 26,8 Milliarden Euro gegenüber den nur 1,2 Milliarden Euro für das ohnehin unverzichtbare RDK8!

 

Dazu kommen dann sogar noch die Energie und Ressourcen für den zusätzlichen Netzausbau, den die großflächig verteilten und weit von den Ballungsräumen entfernten Windräder zusätzlich benötigen. Insgesamt resultiert mit Windkraft also der weit über 20fache Einsatz von Energie und Ressourcen und dementsprechend auch über 20fache Emissionen für die Herstellung der Windkraft-Infrastruktur. Die gigantische Naturzerstörung durch 4471 Windräder erhalten wir GRATIS DAZU.

 

Das ist die schlichte WAHRHEIT, leicht nachzurechnen, was es mit dem 'sauberen' Windstrom REAL auf sich hat.

 

Um sich noch einmal ein Bild davon zu machen, wie flatterhaft Windstrom erzeugt wird und weshalb Windräder herkömmliche Kraftwerke niemals ersetzen können, schauen wir uns die Windstrom-Einspeisung einmal genauer an. Windräder erreichen nur wenige zig Stunden im Jahr knapp ihre Nennleistung. Die weitaus meiste Zeit des Jahres liefern sie nur zwischen 5 und 10% davon. Aus diesem Grund muss die Windstromerzeugung ständig über herkömmliche Kraftwerke an den Bedarf angepasst werden. Eine Windstromversorgung benötigt deshalb weiterhin beträchtliche Mengen fossiler Brennstoffe, denn die ausgleichenden Kraftwerke laufen nicht mehr in ihrem optimalen Lastbereich. Sie müssen ständig hin- und hergeregelt werden, wie ein Auto im Autobahnstau, der Brennstoffverbrauch vervielfacht sich. In der Praxis der Windstromerzeugung wird also deshalb tatsächlich nicht einmal fossiler Brennstoff eingespart.

   

Beispiel Windstromerzeugung November & Dezember 2014:

Große Ausfallzeiten wechseln mit Extremproduktion. Dieser Strom kann niemals eine Versorgung sichern. Die grüne Linie zeigt die installierte Nennleistung der Windräder in BW, die niemals erreicht wird. Im Jahresdurchschnitt 2014 lieferte Windkraft mit 80 MW rund 11,8% der installierten Nennleistung von 678 MW.

 

Betrachtet man den irrsinnigen Ressourcenverbrauch der Windkraft rational, ist es geradezu unglaublich, wie diese ressourcenfressende und naturzerstörende Form der Stromerzeugung ein grünes Image bekommen konnte! Nüchtern betrachtet ist Windkraft die TEUERSTE, am wenigsten ÖKOLOGISCHSTE und gleichzeitig SCHMUTZIGSTE Art, Strom herzustellen. Doch 30 Jahre Öko-Propaganda und die naiven Stromerzeugungs-Fantasien der Grünen 'Revolutionäre' und Alt-68iger aus dem vorigen Jahrhundert haben der Gesellschaft den Blick auf ein ideologiefreies Betrachten rationaler technischer Zusammenhänge getrübt. Wunschdenken statt Realismus. Zugeschüttet mit Subventionsmilliarden. Und mit diesen horrenden Subventionen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) aus dem Jahre 2000 schufen die Öko-Träumer eine mächtige Windkraft-Lobby, die heute ihre Pfründe zu verteidigen weiss. Immerhin geht es inzwischen um 30 Miiliarden Euro Subventionen - jedes Jahr !! Da der Ökostrom aber nur 5 Milliarden Euro wert ist, müssen wir Bürger die Differenz von mittlerweile 25 Milliarden Subvention pro Jahr für die Profiteure des EEG aufbringen. 25 Milliarden geteilt durch 82 Millionen Bürger macht also 305 Euro im Jahr für jeden einzelnen Bürger oder 1220 Euro pro Jahr für eine 4köpfige Familie! Das ist heute der Preis für das 'Trittin'sche Eis', denn Jürgen Trittin (Grüne) versprach 2004: 'die Energiewende werde jede Familie nur eine Eiskugel im Monat kosten!' Schon heute sind wir beim 100fachen davon - Tendenz weiter steigend. Denn die Subventionen sind für die Profiteure ja für 20 Jahre festgeschrieben! Jede Anlage, die heute dazukommt, erhöht diesen Betrag und wird bis 2037 auf jeden Fall extrem hoch weiter subventioniert werden!

 

 

Man kann die Stromerzeugung eines Landes nicht einfach durch ein politisches Programm wenden! Man braucht auch eine Technologie dazu, die FUNKTIONIERT - und zwar OHNE horrende Subventionen !

 

Eine Stromerzeugung, die nur dank hoher Subventionen überhaupt am Leben gehalten werden kann, kann NIEMALS NACHHALTIG sein! Die Windkraft 'lebt' von der Wirtschaftsleistung Deutschlands, die mit der Energie der konventionellen Kraftwerke erarbeitet wird !

 

Solange es keine Stromspeicher in heute kaum vorstellbarer Menge gibt, die außerdem noch BEAZHLBAR sein müssen - kann Windkraft niemals Kraftwerke ersetzen und 'Lastesel' irgendeiner Energiewende werden !

 

Helfen Sie mit, diesen Unsinn, den wir alle teuer bezahlen müssen und an dem sich nur die Windkraft-Lobbyisten massiv bereichern, so schnell, wie möglich wieder zu beenden !

 

In Straubenhardt und überall in Deutschland !